Sie ist wieder da!

Hallöchen ihr Lieben! 😊

Wenn ihr euch jetzt fragt „Hö, wer zum Geier ist nochmal diese MissCaptainBook, die hier plötzlich auf meiner Timeline auftaucht?“, kann ich euch definitiv verstehen. Ich war ja lange genug vom Erdboden verschlungen. Lasst euch aber gesagt sein: Ich bin wieder da und werde euch ab jetzt wieder mit meinem üblichen Geblubber und Gefasel erfreuen und hoffentlich nicht langweilen. 😅

Nach einer gefühlt jahrzehntelang andauernden Leseflaute habe ich in der letzten Woche bis zum heutigen Tag vier Bücher verschlungen. Nummer 5 werde ich gleich noch anfangen.

Mein Dank geht hier definitiv an Andrew Holland, der mir mit seiner Howard Caspar Reihe ein Rettungsseil zugeworfen hat, mit dem ich mich aus dem tiefen Sumpf der Leseflaute ziehen konnte. ❤️⚓️

Wenn ich alle bisher erschienenen Teile gelesen habe, werde ich natürlich eine Rezension über die Reihe verfassen und euch an meinen Gedanken zu Howard Caspar, seinem Team und den Fällen, mit denen sie sich herumschlagen mussten, teilhaben lassen.

Zudem freue ich mich sehr darüber, von einer weiteren Zusammenarbeit mit der lieben Alizée Korte berichten zu können. Genauere Einzelheiten darf ich euch noch nicht verraten, aber ihr dürft sehr gespannt sein, denn ich durfte ihr wundervolles neues Buch vorab lesen und werde es bald rezensieren. ❤️

Danke an alle, die mich in der ruhigen, letzten Zeit hier nicht verlassen haben. 🎈🎉

Ich wünsche euch einen wundervollen Sonntag und hoffe, dass ihr ihn auch lesend oder mit etwas, das euch Freude macht, verbringen könnt.

P.S.: Allen Mamas wünsche ich einen wundervollen Muttertag! 💐

Advertisements

Blogtour zu 💜 „Dein Weg, meine Liebe“ 💜 – Teil 2

Ich bin sehr stolz darauf, dass ich bei dieser tollen Blogtour, die obendrein noch meine erste war, mitmachen durfte und bedanke mich für die tolle Zeit! Alizée Korte, es hat mich wirklich sehr gefreut. 💜

⚓️_____________________________⚓️

Ein Leben mit Schuldgefühle(n)

_____________________________________

Schuldgefühl, das

Wortart: Substantiv, Neutrum

Bedeutung: subjektives (meist objektiv nicht nachvollziehbares) Gefühl eines Menschen, eine Schuld auf sich geladen zu haben

Beispiel:

Die Schuldgefühle der Überlebenden

___________________________________

Eine treffendere Überleitung als den kleinen Auszug aus dem Duden hätte ich in mein Thema zur Blogtour zu „Mein Weg, deine Liebe“ von der lieben Alizée Korte kaum finden können.

Die Thematik „Die Schuldgefühle der Überlebenden“ lässt sich prima auf diverse Figuren in „Dein Weg, meine Liebe“ übertragen. Denn im Endeffekt ist genau dieses Thema eines der Hauptthemen des Buches.

Da wäre zuerst einmal Vika, die, seit ihr Freund Daniel bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, förmlich in Schulgefühlen ertrinkt. Sie ist der Meinung, sie hätte Daniel davon abhalten müssen in ein Auto zu steigen und loszufahren, gerade weil sie von den Anfällen, unter denen Daniel häufig und unangekündigt litt, wusste.

Sie traut sich kaum glückliche Momente zu genießen, da sie stets von schlimmen Gedanken geplagt wird. Sie schämt sich dafür, dass sie schöne Dinge erleben kann, während Daniel vermeintlich ihretwegen gestorben ist und deswegen selbst nicht mehr dazu in der Lage ist, glückliche Erinnerungen zu sammeln.

Und dann ist da noch Etienne, der die Schuld des Unfalltodes seiner Mutter und ebenfalls den Grund seiner Querschnittslähmung bei sich sucht. Er erzählt niemandem davon, bis er eines Tages Vertrauen zu Vika fasst und ihr sein Herz ausschüttet.

Nach außen hin wirkt er cool, gelassen und vollkommen sorgenfrei. Doch Vika wird einmal erfahren, wie verdammt chaotisch es in Etienne wirklich aussieht.

Denn genau wie Vika leidet er und versucht damit klarzukommen, was an jenem alles verändernden Tag vor sechs Jahren passiert ist.

Er möchte sich nicht anmerken lassen, wie unfassbar groß die Wunde ist, die der Unfall und die quälenden Schuldgefühle in seiner Seele hinterlassen haben. Er will sich nicht von seinen Schuldgefühlen überwältigen lassen. Vor allem jedoch kann er sich selbst kaum eingestehen, dass er Schuldgefühle hat. Doch die hat er.

Die haben wir alle. Jeder von uns hat Fehler gemacht und jeder von uns fühlt sich wegen irgendetwas schuldig. Das können verletzende Worte sein, die wir zu jemandem gesagt, aber vielleicht nicht so gemeint haben, oder auch Handeln, das weitläufigere Konsequenzen mit sich bringt.

Eigentlich ist es aber völlig egal, wie groß oder klein die Dinge sind, die wir meinen getan zu haben. Schuldgefühle bleiben Schuldgefühle. Das schlechte Gewissen ist in jeder Situation unseres Lebens bei uns, lässt uns nicht schlafen, nicht rasten, nicht ruhen. Schuldgefühle können dafür sorgen, dass wir denken, wir dürfen nicht glücklich sein, weil wir durch einen Fehler eventuell einer anderen Person geschadet haben. Oftmals ist es jedoch so, dass diverse Umstände nicht hätten geändert werden können. Die Sache, die das schlechte Gewissen oder noch schlimmer die Schuldgefühle verursacht hat, wäre meistens unabwendbar genauso passiert.

Wir wissen, dass wir die Dinge nicht hätten ändern können, dennoch leiden wir darunter.

Wer schon einmal mit Schuldgefühlen zu kämpfen hatte, weiß, dass sie mit Schmerzen verbunden sind. Psychischen sowie manchmal sogar physischen Schmerzen. Das Herz tut weh, man kann nicht klar denken und der Kopf ist voll von Informationen, Gefühlen und Gedanken, deren Rotation man nicht stoppen kann. Es fühlt sich nicht wie ein vollwertiges Leben an und der Leidensdruck ist so groß, dass die eigene Lebensqualität mit jedem schmerzverursachenden Gedanken gewaltig sinkt. Viele Menschen vergessen daher sogar zu leben, da sie sich im Spiegel nicht mehr ansehen und ertragen können. Sie sind der Meinung, sie haben es nicht verdient, ein schönes Leben zu führen.

Das führt dazu, dass wir uns diese seelischen oder körperlichen Schmerzen oftmals selbst zufügen, weil wir Angst haben zu vergessen. Wir wollen unseren Verstand und unsere Gefühle nicht ruhen lassen. Wir wollen uns immer wieder daran erinnern, was wir getan haben beziehungsweise denken, getan zu haben.

Wir versuchen zu kompensieren, was wir falsch gemacht haben. Einen Weg zu finden, etwas wieder gutzumachen, was wir nicht wieder gutmachen müssten oder auch nicht wieder gutmachen können.

Dabei ist es auch völlig egal wie viele Menschen uns diese Schuldgefühle ausreden wollen, wir werden sie weiterhin mit uns rumschleppen. Bis plötzlich jemand kommt, der uns Fakten vorlegt und uns voll und ganz davon überzeugen kann, dass wir keine Schuld tragen. Doch selbst dann wird es uns schwerfallen, die Gedanken loszulassen und wieder freier zu leben. Die Narben werden bleiben und uns immer daran erinnern, wie wir uns gefühlt haben, als es uns am schlechtesten ging.

Und genau wie im echten Leben kommen die offensichtlichen und versteckten Narben auch in „Dein Weg, meine Liebe“ irgendwann ans Tageslicht:

Was hat Hartmut, der sich als ehemals bester Freund von Daniel vorstellt und den Vika so bereitwillig in ihr Leben gelassen hat, zu verbergen?

Wer ist diese mysteriöse Anna, die auf einmal auf Etiennes Party auftaucht? Was hat sie zu erzählen? Wird das, was sie zu sagen hat, Vikas Leben und ihre Sicht auf Daniel und Etienne verändern?

Und worauf stößt Vika auf ihrer Japanreise, die eigentlich dazu dienen sollte, sich selbst zu finden und was richtet ihr Ausflug in Etiennes Vergangenheit mit Etienne selbst an?

An diesem Punkt kann und möchte ich euch nicht mehr verraten. Deswegen solltet ihr euch „Dein Weg, meine Liebe“ ganz fix auf eure Bücherwunschliste setzen, damit ihr bald all die wunderbaren, schockierenden und traurigen Hintergründe kennenlernt, die mich so leiden und smileypartymäßig mitfühlen lassen haben.

⚓️_____________________________⚓️

Auf der Website von Alizée mit dem Link https://www.alizeekorte.de/news/mein-buch-geht-auf-blogtour/ könnt ihr übrigens die Texte der anderen Teilnehmer der Blogtour lesen. ❤️😊

Die anderen Teilnehmer und ihre Themen im Überblick:

SariElaBooks Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema „Trauer“.

Die dunkle Seite hat sich das Thema „Heidelberg“ ausgesucht und dazu seinen Text verfasst.

Der Blog Not quite like Beethoven schreibt über das „Thema“ „Kampfsportler mit Behinderung“.

Und last but not least stellt euch Unsere kleine Bücherwelt die Welt des Rollstuhlkarates vor.

Wie ihr seht haben sich die anderen Teilnehmer mit ebenso interessanten Themen befasst und ich bin ganz gespannt auf ihre Beiträge. 😊

[Rezension zu: „Rosengeschmack“ von Viola Eigenbrodt]

Spoilerfrei! 😊

Weitere Informationen gibt es wie immer am Ende der Rezension.

<<
_______________________________⚓️❤️

Beschreibung:

„Ein erfolgreicher Maler ist spurlos verschwunden. Er war zu einer Bergtour unterwegs, als plötzlich der Kontakt abbrach. Seine ebenfalls erfolgreiche, blinde Ehefrau ist erschüttert und findet sich bei den Carabinieri ein.

Während Maresciallo Franco Marini den Fall sehr ernst nimmt, misst Commissaria Lolita Mitteregger diesem keinerlei Bedeutung zu.

Auch als plötzlich zwei frisch entstandene Aquarelle des vermissten Malers auftauchen, tappt die Polizei weiterhin im Dunkeln. Einzig der Galerist Gasser hat da so eine Idee, die ihn sehr bald in Gefahr bringt.“

❤️⚓️_________________________⚓️❤️

Vielen lieben Dank an Viola Eigenbrodt für das kostenlos zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar!

Mit jedem Rezensionsexemplar, das mir angeboten wird, werde ich ein klein wenig stolzer. 🙈 Deshalb gibt es an dieser Stelle nochmal ein Danke für alle, die mir bisher eines angeboten und auf mein Urteil wert gelegt haben: DANKE! ❤️

❤️⚓️__________________________⚓️❤️

„Rosengeschmack“ ist ein schöner kurzer Krimi, der in Südtirol spielt. Die südtiroler Mundart spielt perfekt mit den Eigenarten der Figuren bzw. Protagonisten zusammen. Und von Eigenarten gibt es in dem Krimi von Viola Eigenbrodt so einige:

Es gibt eine blinde, faszinierende Sängerin, die ein Geheimnis verbirgt, mehrere Künstler, die ihre Kunst auf verschiedene Arten und Weisen und mehr oder weniger exzentrisch ausleben und Carabinieri (bei uns in Deutschland ist das die Polizei), die unterschiedlich an den Fall des vermissten Malers herangehen.

Gerade die diversen und gut ausgearbeiteten Charaktere haben das Buch für mich interessant gemacht. Keiner war wie der andere und vergleichen lassen sie sich schon gar nicht.

Der Schreibstil des Krimis war stilistisch gut und wortschatzreich, wobei ich zwischendurch über genau die Mundart gestolpert bin, die ich oben bereits erwähnt habe. Ich war sehr dankbar für das hinten aufgeführte Glossar und habe ab und zu ein paar Worte nachschauen müssen. Einerseits habe ich mich über Abwechslung und über neues sprachliches Wissen, das ich mir so aneignen konnte, gefreut, andererseits hat es ein klein wenig meinen Lesefluss gestört.

Zudem muss ich ich als hartgesottene Thriller- und Krimiliebhaberin leider sagen, dass mir der Plot der Geschichte ein wenig zu seicht war. Ich vergleiche ungern ein Buch mit einem anderen, da jede Geschichte der Fantasie und dem Einfallsreichtum eines anderen Autoren entspringt, aber unbewusst macht man es dann doch. Und bei diesem unbewussten Vergleich habe ich gemerkt, dass normalerweise das Tempo des eigentlichen Plots und der Härtegrad der Geschichte für mich die Spannung und den Nervenkitzel ausmachen.

Da das aber definitiv Geschmacksache ist und ich „Rosengeschmack“ dennoch gut und sehr angenehm zu lesen fand, solltet ihr beim Lesen meiner Rezension bedenken, dass kaum ein Geschmack dem eines anderen gleicht und das Tempo und die Story dieses Krimis für jemand anderen perfekt sein könnten. 😊

Wer zudem generell noch auf italienische Mundart abfährt und sich gerne der malerischen Natur Südtirols hingibt, der sollte sich „Rosengeschmack“ eindeutig auf die Wunschliste packen.

❤️⚓️_________________________⚓️❤️

Fazit:

Für diejenigen, die entweder Krimianfänger sind oder/und auf angenehm seichte, nicht brutale Krimis mit einem logischen und gut ausgearbeiteten Plot stehen, könnte „Rosengeschmack“ ein tolles Buch für Zwischendurch sein.

Ich vergebe für „Rosengeschmack“

⚓️⚓️⚓️einhalb von ⚓️⚓️⚓️⚓️⚓️.

Anderthalb Anker ziehe ich ab, weil ich das Buch und somit den Plot etwas zu kurzgeraten fand. Zudem war mir das Tempo leider nicht rasant genug und die (für mich) nicht ganz ausreichende Spannung konnte mich nicht gänzlich in die Geschichte hineinziehen.

Alles in Allem ist „Rosengeschmack“ jedoch ein toller Krimi, den man aufgrund seiner knapp 170 Seiten prima zwischendurch lesen und genießen kann!

❤️⚓️__________________________⚓️❤️

Autorin: Viola Eigenbrodt

Titel: Rosengeschmack

Seiten: 177

Format: Taschenbuch

Preis: 10,50€

ISBN-13: 978-3946105701

Webseite: Viola-Eigenbrodt.de

[Rezension zu: „Dein Weg, meine Liebe“ von Alizée Korte] – Teil 1 der Blogtour

Spoilerfrei! 😊

Weitere Informationen gibt es wie immer am Ende der Rezension.

❤️⚓️__________________⚓️❤️

Beschreibung:

„Vika Kreutzberg plant ihre neue Zukunft.

Etienne Jeancour will mit der Vergangenheit abschließen.

In der Gegenwart treffen sich ihre Wege.

Ein Leben ohne Liebe? Vika ist sich sicher, dass ihr genau das bevorsteht. Denn Daniel, die Liebe ihres Lebens, ist tödlich verunglückt. Wofür Vika künftig leben und wie nah sie Daniels Freund Hartmut dabei kommen will, darüber muss sie erst einmal nachdenken. In Japan, weitab von Erinnerungen und Einflussnahmen. Zur Beruhigung ihrer Freunde besorgt sie sich Reisetipps von einem Japankenner – nur um wenig später festzustellen, dass der junge Mann mit der charmanten Telefonstimme Fernost mit einer ungeheuerlichen Lüge hinter sich gelassen hat. Und dass er Vika mit einer Nacht am Telefon in diese Lüge verwickelt hat.

Ein Leben ohne Karate? Für Etienne undenkbar, auch nach seinem Autounfall. Er weiß, dass er mit seinem früheren Leben abgeschlossen hat und die Zukunft nur ihren Schrecken verliert, wenn er das Beste aus der Gegenwart macht. Der ihm unbekannten Vika Reiseempfehlungen zu geben, weckt Erinnerungen und lässt ihn unvorsichtig werden. Als sie seine Lüge aufdeckt, droht die Vergangenheit ihn einzuholen. Am Ende von Vikas Reise haben beide ihren Entschluss gefasst: Etienne will Vika kennenlernen. Und Vika will Etienne niemals begegnen.

Das Schicksal wiederum hat seine eigenen Pläne mit ihnen …“

❤️⚓️_______________⚓️❤️

Liebe Alizée, bevor ich anfange, eine (heute sprachlose und kurze) Lobeshymne auf dein Buch zu singen, möchte ich dir von ganzem Herzen für die wundervolle Möglichkeit, an der Blogtour zu deinem Debütroman teilnehmen zu dürfen und für das kostenlos zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar danken!

❤️⚓️_______________⚓️❤️

Normalerweise habe ich kein Problem damit, Dinge oder Gefühle in die richtigen Worte zu fassen und normalerweise schreibe ich keine kurzen Rezensionen. Das kann ich einfach nicht. Wie gesagt: Normalerweise.

Bevor ich angefangen habe, diese Rezension zu verfassen, wusste ich bereits, dass sie anders wird als die bisherigen. Mein Kopf war leer. Und voll. Gleichzeitig.

Ich möchte weder zu viel von der Geschichte verraten, noch zu viel über die Gefühle erzählen, die ich während des Lesens gefühlt habe.

Also habe ich mich entschieden, es stichpunktartig und – besonders untypisch für mich – emoticonlastig zu halten. Darf ich vorstellen? Mein persönliches Gefühlskarussell:

⁃ Vika 🤗😔😍😫

⁃ Hartmut 🤮

⁃ Etienne! ❤️

⁃ Daniel? 🤔

⁃ lebendig 💃

⁃ allein 🙇🏼‍♀️

⁃ schuldig 😒

⁃ verletzt 🤕

⁃ nachdenklich 🧐

⁃ atemlos 🙊

⁃ entsetzt 😵

⁃ aufgeregt 🤩

⁃ angeekelt 🤮

⁃ frustriert 😡

⁃ besonders

⁃ verliebt ❤️😍

⁃ dankbar! ☺️🤗

Smilieparty at it’s best, ich weiß. Aber anders hätte ich meine Gefühle nicht unter einen Hut bekommen können.

„Dein Weg, meine Liebe“ sollte gelesen werden. Die Geschichte von Etienne und Vika sollte gehört werden. Verstanden werden. Und mit dem eigenen Leben verbunden werden. Von Jugendlichen. Erwachsenen. Menschen mit Behinderungen. Ohne Behinderungen. Von allen.

Hinter Alizées Debütroman liegt eine großartige Aussage. Wundervolle Charaktere, in die man sich im Laufe der Geschichte nur verlieben kann. (Auch wenn ich zugeben muss, dass mich eine Figur besonders frustriert und sogar angeekelt hat. Hartmut, ich hasse dich!)

Ganz besonders habe ich die Witze, den Sarkasmus und die Situationskomik gemocht und genossen, die gerade der Protagonist Etienne an den Tag gelegt hat. Ich weiß, ich habe mittlerweile mehrere Bookboyfriends nebeneinander, aber ich kann mich leider nicht nur für einen entscheiden. Deshalb wird Etienne ebenfalls in die Hall of Bookboyfriends aufgenommen und zukünftig angeschmachtet.

❤️⚓️________________⚓️❤️

Fazit:

Ich kann nicht mehr schreiben als:

Ihr müsst dieses Buch einfach lesen!

Ich habe selten einen Roman gelesen, der mich so zum Nachdenken angeregt hat, wie „Dein Weg, meine Liebe“.

So viele diverse Aspekte haben mich dazu gebracht, mein eigenes Leben und meine Ansichten zu überdenken. Herauszufiltern, worauf ich normalerweise mein Augenmerk lege und zu erkennen, ob ich meine Prioritäten bisher richtig gelegt habe oder nicht.

Und was gibt es besseres als ein Buch, das authentisch ist, einem ein Wechselbad der Gefühle schenkt und einen noch Tage später nachdenklich stimmt?

Ich vergebe für „Dein Weg, meine Liebe“

⚓️⚓️⚓️⚓️⚓️ von ⚓️⚓️⚓️⚓️⚓️,

weil ich absolut nichts gefunden habe, was mich inhaltlich, sprachlich oder stilistisch gestört hat (Alizées Sprach-/Schreibstil liest sich wunderbar flüssig und leicht), sondern auch im Nachhinein nur ins Schwärmen verfallen kann.

P.S.: Teil 2 der Blogtour folgt demnächst, wenn ich meine Gefühle wieder im Griff habe und meinen Essay zu meinem Thema ([Leben mit) Schuldgefühle[n]) verfasst habe.

❤️⚓️________________⚓️❤️

Autorin: Alizée Korte

Titel: Dein Weg, meine Liebe

Seiten: 398

Format: Taschenbuch, eBook

Preis: 12,99€ bzw. 3,99€

ISBN: 3744888916

Wie ein paar Steine uns erinnern können ❤️⚓️

___________________________________

“Ich bin müde, Boss. Müde immer unterwegs zu sein, einsam und verlassen. Müde niemals einen Freund für mich zu haben, der mir sagt, wohin wir gehen, woher wir kommen und warum. Am meisten müde bin ich, Menschen zu sehen, die hässlich zueinander sind. Der Schmerz auf der Welt und das viele Leid, das macht mich sehr müde. Es gibt zuviel davon. Es ist als wären in meinem Kopf lauter Glasscherben.”

-John Coffey, the Green Mile

_____________________________________

Im Moment denke ich viel darüber nach, was für schlimme Dinge draußen in der Welt passieren. Was in unserem Leben geschieht und was wir dafür tun, diesen traurigen Umstand zu ändern. Der Schluss, zu dem ich gekommen bin und zu dem jeder andere einzelne Mensch kommen sollte, ist ganz einfach: Wir tun zu wenig.

Es gibt immer noch viel zu viele arme Menschen. Arme Kinder, die kein Dach über dem Kopf und kein Essen haben oder arme Kinder, die niemals eine Zukunft haben werden. Es gibt zu viel Hass. Zu viel Leid. Zu wenig Aufmerksamkeit, Aufrichtigkeit und vor allem viel zu wenig Liebe. Dieser Umstand erschöpft mich. Macht mich müde und ich kann mich mehr denn je mit dem Zitat von John Coffey aus „The Green Mile“ identifizieren.

Ich weiß nicht, was heute für ein Tag ist. Ob es der Tag der Kinder ist. Der Tag der Liebe oder der Tag der Hilfsbereitschaft. Es ist auch völlig egal, wie wir diesen Tag nennen. Wir sollten keine bestimmten Tage brauchen, um an die Missstände in der Welt zu denken. Jeder Tag sollte von uns dafür genutzt werden, etwas Gutes zu tun. Und das Gute kann alles sein:

⚓️ einem obdachlosen Menschen und seinem Hund ein Brötchen und Hundefutter zu kaufen ist eine gute Tat.

⚓️ seiner Oma zu helfen, die Fenster zu putzen ist eine gute Tat.

⚓️ einem Menschen einfach eine kleine Freude zu machen, ist eine gute Tat.

⚓️ dem Liebsten ein wunderbares Essen zu zaubern, obwohl man kochen hasst, ist eine gute Tat.

⚓️ dem Mann, der gestresst an der Kasse im Supermarkt sitzt ein Lächeln und ein paar warme Worte der Dankbarkeit schenken, ist eine gute Tat.

⚓️ der Frau zu helfen, die sich an der Türe des Busses mit ihrem Kinderwagen abmüht, ist eine gute Tat.

⚓️ deinem Bruder bei den Hausaufgaben zu helfen, ist eine gute Tat.

Ihr könnt erkennen, dass sich gute Taten in so vielen Kleinigkeiten verstecken, an die wir tagsüber gar nicht denken. An denen wir vorbeigehen, ohne sie als das wertzuschätzen, was sie sind: ein Zeichen der Achtung und Liebe.

Ich habe für mich ein kleines System gefunden, um sicherzustellen, dass ich jeden Tag ein paar Menschen etwas Gutes tue und die Dinge wahrnehme, die Menschen für mich tun.

Ich habe mir Steine zusammengesucht, die ich jeden Morgen in meine linke Hosentasche stecke. Im Laufe des Tages, wann immer ich entweder eine gute Tat vollbringe oder selbst gut behandelt werde, wandert ein Stein in die rechte Hosentasche. Abends hole ich die Steine beider Seiten heraus, vergleiche die Menge und lasse die Erinnerungen daran Revue passieren, warum ein Stein von der linken in die rechte Hosentasche gewandert ist.

Es ist wunderbar, wenn man abends einfach nur da sitzt, die Steine ansieht, die sich in der rechten Hosentasche befunden haben und erkennt, dass die Welt doch nicht nur von Hass und Leid geprägt ist, sondern die Liebe und Aufmerksamkeit spürt, die uns jeden Tag umgibt.

Die Liebe und Aufmerksamkeit, die wir in unserem hektischen, schnelllebigen und stressigen Alltag einfach nicht mehr wahrnehmen.

Deshalb habe ich mal wieder eine kleine Bitte an euch:

Achtet auf euch. Achtet auf eure Mitmenschen und seid ein kleines bisschen netter zueinander, denn wir alle tragen dazu bei, diese Welt in der wir leben, ein klein wenig besser zu machen. ❤️

Teilnahme an meiner ersten Blogtour ❤️⚓️

Mit ganz viel Stolz und Freude kann ich euch heute verkünden, dass ihr demnächst meinen ersten Beitrag im Rahmen einer Blogtour lesen könnt! ❤️🎉

Die liebe Alizée Korte Autorin hat ein Buch geschrieben (der Titel lautet: „Dein Weg, meine Liebe“) und nach Bloggern gesucht, die sich ihren Debütroman im Hinblick auf bestimmte Aspekte anschauen und am Ende ihre Eindrücke unter Betrachtung des ausgesuchten Themas schildern und den Roman rezensieren möchten.

Alizée hat diverse Themen, natürlich alle passend zur Geschichte ihres Romans, zur Auswahl gestellt und ich habe mich letztendlich für folgendes Thema entschieden:

„Ein Leben mit Schuldgefühlen“

Ich denke, dass ich mich mit diesem Thema am besten identifizieren und am meisten dazu einbringen kann.

Ohne Alizées Roman vorher gelesen zu haben, habe ich mich bereits dabei ertappt, wie mein Gedankenkarussell angefangen hat, sich zu drehen. Mein persönliches Interesse an diesem Thema ist groß und ich denke, das wird auch in meinem Beitrag dazu erkennbar sein.

Heute hat mich Alizées Buch, das sie mir kostenlos zur Verfügung gestellt hat (Danke! ❤️) erreicht. Jetzt bin ich einfach nur wahnsinnig gespannt darauf, inwieweit mich „Dein Weg, meine Liebe“ in einen noch größeren Gedankenstrudel werfen wird.

Wann genau mein Beitrag und meine Rezension dazu online gehen werden, kann ich noch nicht genau sagen, da ich mich kenne und weiß, dass mich meine Gedanken und meine Texte zufriedenstellen müssen, bevor ich sie posten kann. (In der Hinsicht bin ich eine kleine Perfektionistin :D)

⚓️_________________________________⚓️

Beschreibung von „Dein Weg, meine Liebe“:

„Vika Kreutzberg plant ihre neue Zukunft.

Etienne Jeancour will mit der Vergangenheit abschließen.

In der Gegenwart treffen sich ihre Wege.

Ein Leben ohne Liebe? Vika ist sich sicher, dass ihr genau das bevorsteht. Denn Daniel, die Liebe ihres Lebens, ist tödlich verunglückt. Wofür Vika künftig leben und wie nah sie Daniels Freund Hartmut dabei kommen will, darüber muss sie erst einmal nachdenken. In Japan, weitab von Erinnerungen und Einflussnahmen. Zur Beruhigung ihrer Freunde besorgt sie sich Reisetipps von einem Japankenner – nur um wenig später festzustellen, dass der junge Mann mit der charmanten Telefonstimme Fernost mit einer ungeheuerlichen Lüge hinter sich gelassen hat. Und dass er Vika mit einer Nacht am Telefon in diese Lüge verwickelt hat.

Ein Leben ohne Karate? Für Etienne undenkbar, auch nach seinem Autounfall. Er weiß, dass er mit seinem früheren Leben abgeschlossen hat und die Zukunft nur ihren Schrecken verliert, wenn er das Beste aus der Gegenwart macht. Der ihm unbekannten Vika Reiseempfehlungen zu geben, weckt Erinnerungen und lässt ihn unvorsichtig werden. Als sie seine Lüge aufdeckt, droht die Vergangenheit ihn einzuholen. Am Ende von Vikas Reise haben beide ihren Entschluss gefasst: Etienne will Vika kennenlernen. Und Vika will Etienne niemals begegnen.

Das Schicksal wiederum hat seine eigenen Pläne mit ihnen …

Die außergewöhnliche Liebesgeschichte von Vika und Etienne führt über Japan nach Heidelberg und direkt ins Herz der Leserinnen. Ein mitreißendes und berührendes Debüt.“

Neuzugang! ❤️⚓️

Hallo meine lieben Mitreisenden!

Ich hoffe, ihr habt die Feiertage gut überstanden und eure Oma hat es nicht zu gut mit euch gemeint (oder rollt ihr etwa so durch die Gegend wie ich?) 😉

Die letzten Tage war es etwas ruhiger hier bei mir, was unter Anderem daran lag/liegt, dass ich – mal wieder – krank bin. Aber wir wollen mal nicht jammern, sondern munter und vor allen Dingen lesend die letzten Tage des Jahres 2017 genießen.

Aus diesem Grund möchte ich euch jetzt noch einen Neuzugang zeigen, der mir kurz vor Weihnachten in die Tasche gehüpft ist:

„Der Todesmeister“ von Thomas Elbel (2017)

Beschreibung:

„Er fängt sie. Er filmt sie. Er foltert sie. Er ist der Meister des Todes. An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein …“

⚓️________________________________⚓️

Ich weiß nicht, wieso ich es mitgenommen habe und warum ich überhaupt drüber gestolpert bin, denn ich kannte weder den Autor noch habe ich jemals vom Titel gehört. Dennoch habe ich es aus unerfindlichen Gründen (nennen wir diese Gründe jetzt einfach mal “weibliche Intuition” :D) aus dem Regal im Buchladen gezogen und nach Lesen des Klappentextes beschlossen, es einfach mal mitzunehmen.

Ich lasse mich jetzt mal überraschen und werde euch natürlich nach Beendigung des Buches mittels einer Rezension meine Eindrücke schildern.

⚓️________________________________⚓️

Mit welchem Buch (und welchen Vorsätzen) beendet ihr das Jahr 2017 und startet ins Jahr 2018?

Falls ihr vorher hier nichts mehr von mir lest, wünsche ich euch jetzt schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr! Rutscht nicht zu weit – ich möchte nicht bis ins Jahr 2019 oder sogar noch länger auf euch verzichten müssen. 🥂🎉🎆🎇